BesucherInnenrekord: Mehr als 400.000 BesucherInnen auf dem Wiener WIESN-Fest

Am Sonntag, den 14. Oktober endet das Wiener WIESN-Fest mit einem neuen BesucherInnenrekord. Mehr als 400.000 BesucherInnen fanden sich während der 18 Tage auf der Kaiserwiese im Wiener Prater ein. Mit neuen Programmhighlights, Top Live Acts, kulinarischen Schmankerln und Brauchtum aus allen Bundesländern war das Wiener WIESN-Fest ein voller Erfolg.

Auf die feierliche Eröffnung mit fünf Bieranstich-Schlägen durch Bürgermeister Michael Ludwig und Ski-Legende Hans Knauss folgte 18 Tage lang ein vielseitiges Programm mit zahlreichen Volksmusikern, Schlagerstars, Partyhits, exklusivem 5-Gänge Menü im WienWein Winzer Stadl, sowie Kabarett und Rockmusik. Die insgesamt drei Festzelte, das Gösser- und Wiesbauer-Zelt sowie Wojnar´s Kaiserzelt, und die fünf Almen, mit ihren sonnigen Schanigärten, boten mit 1400 Biertischen und 2800 Bierbänken einen würdigen Rahmen für zünftiges Beisammensein. „Wir haben schon aufgrund der rasch verkauften Tickets mit einem neuen BesucherInnenansturm gerechnet – das Wetter hat dabei natürlich auch mitgespielt, denn wir hatten 18 Tage lang regelrechtes Kaiserwetter. Für Begeisterung sorgten auch die neuen Programm-Highlights Kabarett WIESN und Rock die WIESN. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, damit ein noch vielfältigeres Publikum anzusprechen“, erklärt Simone Kraft, Geschäftsführerin des Wiener WIESN Festes. 23 Tage, rund 100 Mitarbeiter und 4.400 Arbeitsstunden wurden benötigt, um das gesamte Festgelände entstehen zulassen – die authentischen Holzhütten und Almen sorgten für ein ländliches Feeling mitten in der Stadt. Rund 650 Mitwirkende waren während des Festbetriebes im Einsatz, rund 70 von ihnen sorgten für die Sicherheit der Gäste. „Erfreulicherweise verlief das Wiener WIESN-Fest recht ruhig, es gab kaum Zwischenfälle. Wir sehen uns daher in unserem Sicherheitskonzept bestätigt. In den meisten Fällen wurden Gott sei Dank nur Blasenpflaster verteilt“, zieht Geschäftsführer Christian Feldhofer positive Bilanz.

WIESN Rückblick

Wien trug Dirndl und Lederhosn – für StudentInnen, SeniorInnen, Kinder, TouristInnen, Gäste aus den Bundesländern, Promis und Firmen gab es ein vielseitiges Programm. Der enorme Zuspruch zeigte, dass auch Brauchtum und Tradition in eine Millionenstadt passen und die WIESN den Volksfesten am Land um nichts nachsteht. Von den Edlseern, Marc Pircher, Jazz Gitti, Mickie Krause, Münchener Freiheit, Powerkryner, Gery Seidl, Manuel Dospel, Die Kernölamazonen, Udo Wenders, Francine Jordi und noch unzähligen mehr gab es täglich Abwechslung in den Almhütten und Bierzelten. Dem Geschäftsführer-Duo war es besonders wichtig verschiedene Vorlieben zu berücksichtigen: Von freiem Eintritt täglich ab 11:30 Uhr, mit vier Schlagernachmittagen, zwei Seniorentagen, dem Super MITTWOCH mit super Preisen, der iamstudent.at Studentenparty bis hin zu exklusiveren Hütten wie dem WienWein Winzerstadl oder der Veuve-Clicquot Champagner-Alm war für jeden etwas dabei. „Wien hat eine Portion Volkstum und Tradition gefehlt – wir haben das direkt in den Prater geholt. Mit der Größe, die wir mittlerweile erreicht haben, sind wir das Original in Österreich“, freuen sich Simone Kraft und Christian Feldhofer.

(Fun) Facts zum Wiener WIESN-Fest 2018

Die WIESN-Kellner liefen im Schnitt bis zu 30 Kilometer pro Tag die Festzelte auf und ab – fast ein täglicher Marathon. Bis zu 30.000 servierte Getränke sorgten für eine ausgelassene Stimmung und kuriose Funde für Gelächter: So vergaß ein Besucher seine Haferlschuhe im Gösser-Zelt, ein anderer ging ohne seine Zahnprothese nach Hause. „Cordula Grün“ war in diesem Jahr der WIESN-Hit schlechthin und wurde am häufigsten gespielt. Für Freudentränen sorgte die Verlobungsfeier eines Trachtenpärchens im Festzelt, wiedergefunden Handys und Geldbörsen mit dem ursprünglichem Inhalt. Insgesamt 30 Kilometer Stromkabel ermöglichten die 700 Stunden Live-Musik mit fast 2.000 Künstlerinnen und Künstlern – dabei handelte es sich um Volksmusiker, Schlagerstars, Rockbands, KabarettistInnen und zahlreiche Blasmusikgruppen aus verschiedenen Bundesländern.

Nach der WIESN ist vor der WIESN

Wer von gepflegtem Brauchtum und zeitloser Tradition noch nicht genug hat, der kann sich schon auf 2019 freuen, denn: Vor der WIESN ist nach der WIESN. Von 26. September bis 13. Oktober 2019 heißt es wieder 18 Tage lang – Brauchtum, Tradition und Kultur erleben und gemeinsam feiern.